Corporate Citizenship/ Corporate Social Responsibility

Was haben Unternehmen mit Zivilgesellschaft zu tun? Sie können sich, genau so wie Bürger/innen, für das Wohl des Gemeinwesens einsetzen. Viele Unternehmen betätigen sich gesellschaftlich. Als Corporate Citizenship (CC) wird das gesamte über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinausgehende Engagement von Unternehmen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme bezeichnet.

Dabei bringt das Unternehmen alle Arten von Ressourcen unter Berücksichtigung seiner spezifischen Kompetenzen ein. (Definition nach Wesebbe/Logan 1995). Als deutsche Begriffe fungieren auch Unternehmensengagement oder unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement. Ein Großteil der Unternehmen in Deutschland engagiert sich; gerade auch kleine und mittlere Unternehmen: sei es durch das Sponsoring der Fußballtrikots im örtlichen Sportverein, kostenfreie Sehtests und Brillenverleih an wohnsitzlose Menschen in einem Brillengeschäft oder das zur Verfügung stellen von Räumlichkeiten im Betrieb als Proberaum für eine ortsansässige Band außerhalb der Geschäftszeiten.

Corporate Citizenship kann ein Bestandteil von Ansätzen zu Corporate Social Responsibility (CSR) sein. Die europäische Debatte um CSR beispielsweise schließt CC mit ein, verwendet dafür jedoch keinen gesonderten Begriff. Ebenfalls eingebettet werden können CC-Ansätze in Maßnahmen zur Förderung von Nachhaltigkeit.

Wir beraten Unternehmen, die sich vor Ort engagieren möchten sowie gemeinnützige Einrichtungen, die gezielte Unternehmenskooperationen anstreben. Zudem unterstützen wir Bürgermeister/innen beim Aufbau lokaler Netzwerke mit Unternehmensbeteiligung zur Lösung von Herauforderungen in der Kommune.

Beispiele aus unserem Leistungsspektrum

Veranstaltung: Organisation und Durchführung des ersten „Mühlburger Markplatz der Guten Geschäfte“ in einem Karlsruher Stadtteil am 16. Oktober 2010 im Rahmen des EU-Projekts „Quality Ageing in an Urban Environment“ (zur Tagungsdokumentation)

Vortrag: Silke Marzluff / Katharina Plutta „Experiences with Age-Management in Germany“ im Rahmen der Konferenz Age Friendly Employers des Economic Development Institute in Maribor/Slowenien am 1. Oktober 2010

Lehre: „Corporate Citizenship“ als Brücke zwischen Wirtschaftsunternehmen und Sozialen Einrichtungen – Blockseminar an der Evangelischen Hochschule Freiburg im Wintersemester 2010/2011, Lehrbeauftragte: Silke Marzluff, M.A.

Forschung: Durchführung der ersten repräsentativen Unternehmensstudie über unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement in Baden-Württemberg im Auftrag der Stabsstelle Bürgerengagement und Freiwilligendienste im Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg

Literatur

Wegner, Martina (2009): Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen (Expertise erstellt für den vom WZB verfassten und vom BMFSFJ herausgegebenen Band "Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland", Berlin.

Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (2008): Unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement fördern. Ein Handbuch für die Praxis. Stabsstelle Bürgerengagement und Freiwilligendienste im Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg (Hg.), Stuttgart.

Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (2007): Corporate Citizenship. Die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen Unternehmensstudie. Unternehmerisches Bürgerschaftliches Engagement in Baden- Württemberg. Stabsstelle Bürgerengagement und Freiwilligendienste im Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg (Hg.), Stuttgart.

Ansprechpartnerin

 Silke Marzluff

Silke Marzluff

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Tel.: 0761/ 47812-431
E-Mail: marzluff@zze-freiburg.de

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> Sendehinweis für 27. Juni 2020: Pflege der Zukunft? - Die sorgende Gemeinschaft

> Thomas Klie stellt am 20.05.2020 das Monitoring Demokratische Integration im Deutschen Bundestag vor

Veröffentlichung 'Demokratische Integration in Deutschland'

Veröffentlichung 'Demokratische Integration und Strukturbedingungen von Regionen'

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