Evaluation engagiert plus intensiv

Projekttyp:  Projektevaluation
Zeitraum: Januar 2002 - Februar 2005
Auftraggeber: Diözesan-Caritasverband Freiburg
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Klie
Projektmitarbeiter/innen: Philipp Stemmer, Paul-Stefan Roß

 

 

 

 

 

Der Caritasverband der Erzdiözese Freiburg hat unter dem Titel "engagiert-plus intensiv" ein Programm erarbeitet, welches jungen Erwachsenen eine neue Form des Freiwilligendienstes anbietet. Zielgruppe sind Personen zwischen 17 und 27 Jahren. Diese können vier bis sechs Monate in einer sozialen Einrichtung der Caritas mitarbeiten. Es wird kein Schulabschluss oder Schulzeugnis verlangt. Die oder der Freiwillige kann sich die Einrichtung unter einer Reihe von Angeboten aussuchen. Dazu zählen die Krankenpflege, Seniorenwohnungen, Kindergärten und Kinderheime. Die Mitarbeit umfasst ein Vollzeitengagement. Die Caritas übernimmt die Sozialversicherung, leistet ein Taschengeld von 200,- Euro im Monat, ebenso Fahrtkosten wie Verpflegung. Am Ende wird ein Praktikumszeugnis ausgestellt. Die engagiert-plus-intensiv-Freiwilligen lernen dabei wichtige soziale Erfahrungen und Kompetenzen. Ebenso kann diese Mitarbeit dazu dienen, einen sozialen Beruf kennen zu lernen und eventuell bei der individuellen Berufswahl eine wichtige Entscheidung zu treffen.

Das Projektbüro Bürgerschaftliches Engagement/Zivilgesellschaft ist vom Caritasverband beauftragt worden, das Programm wissenschaftlich zu begleiten und zu evaluieren. Angewandt werden qualitative Methoden empirischer Sozialforschung. Eingesetzt werden Gruppendiskussionen und Gruppenbefragungen mit den Freiwilligen, Telefoninterviews mit den Ansprechpartnern, lokale Dialoge die Erfassung der Rahmendaten durch stark strukturierte und teilstrukturierte Fragebögen.

Schon früh hat sich abgezeichnet, dass sich das Programm engagiert-plus intensiv aufgrund seiner Konzeption ohne großen Vorlauf besonders für Leute eignet, die die Schule, das Studium oder die Lehre abgebrochen haben und Leerzeit sinnvoll nutzen wollen, was zugleich den Abbruch modifiziert (welcher nicht selten noch als Handlung des Scheiterns interpretiert wird) und zu einer sinnvollen Neuorientierung führen kann und de facto führt.

 

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