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30.06.2017: Beratung des Zweiten Engagementberichts im Bundestag

Über den Zweiten Engagementbericht wird am 30.06.2017 gegen ungefähr 15.55 Uhr im Bundestag debattiert. Die Debatte wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen. 

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26.06.2017: Von der Lust und der Last des Ehrenamtes 

Prof. Dr. Thomas Klie äußerte sich im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2) in der Sendung Theo.Logik über aktuelle Entwicklungen des Ehrenamtes

zum Interview (Zeitmarke: ab Minute 18:35)

 

Thomas Klie zum Vorsitzenden der Sachverständigenkommission zur Erstellung des Zweiten Engagementberichts berufen

Prof. Dr. Thomas Klie, Institutsleiter vom zze in Freiburg, ist zum Vorsitzenden der Sachverständigenkommission berufen worden, die bis Mitte 2015 den Zweiten Engagementbericht mit dem Schwerpunkt  "Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung" ausarbeitet.

Das zze wurde mit der Leitung der Geschäftsstelle betraut. Nähere Informationen erhalten sie in Bälde auf einer separaten Webseite.

Artikel zur Berufung der Kommission beim BMFSFJ

 

 30.05.2013: Zweiter Hamburger Dialog zur Zivilgesellschaft

Wir laden herzlich zur zweiten Veranstaltung der Reihe "Hamburger Dialog zur Zivilgesellschaft" mit folgendem Thema ein:

All inclusive. Wege in eine inklusive Bürgergesellschaft

am Donnerstag, den 30.05.2013, von 18:00 bis ca. 20:30 Uhr
Im ökumenischen Forum Hafencity, Shanghaiallee 12-14, 20457 Hamburg

Thema

Nach der Ratifizierung UN Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik und den Verabschiedung des zugehörigen Landesaktionsplans durch die Hamburger Bürgerschaft hat Thema Teilhabe von Menschen mit Behinderung für alle Bereiche der Gesellschaft erheblich an Bedeutung gewonnen. Dies gilt nicht zuletzt für die Zivilgesellschaft und das Bürgerschaftliche Engagement, die trotz anders lautender Ansprüche und Selbstbeschreibungen, für viele Menschen immer noch geschlossene Veranstaltungen darstellen. Menschen mit einer Behinderung genauso wie Menschen mit einer Migrationsgeschichte deren Leben nicht den gängigen gesellschaftlichen Normen entsprechen, bleiben häufig vor der Tür. Dennoch wird der Zivilgesellschaft in den Debatten um Inklusion eine wichtige Funktion für die Ermöglichung von gesellschaftlicher Teilhabe gerade jener Bevölkerung eingeräumt.

Welche Anregungen können Akteure der Zivilgesellschaft in Sachen Inklusion von staatlichen Akteuren oder privatwirtschaftlichen Unternehmen gewinnen und wie kann wiederum Zivilgesellschaft Inklusion in den anderen beiden gesellschaftlichen Sektoren unterstützen? Ist im Zuge des durch den demographischen Wandel bedingten Fachkräftemangels auch innerhalb der Wirtschaft ein neues Interesse an Inklusion entstanden? Wir freuen uns, diese und andere Fragen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen zu diskutieren.

Mitwirkende

Als Hauptreferentin des Abends konnten wir Dr. Theresia Degener, Professorin für Recht und Disability Studies an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum gewinnen. Ihre Arbeit im Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bei den Vereinten Nationen und ihre Lehraufträge an den Universitäten in Berkley und Kapstadt machen sie zu einer profunden Kennerin der internationalen Diskussion um Inklusion. Anschließend diskutieren u. a. Klaus Becker (Leiter des Integrationsbüros der Stadt Hamburg), Wiebke Sönksen-Muhl (Theodor Schäfer Bildungswerk Husum), Dr. Claudia Schmidt (mittenmang e.V.).

Veranstalter

Veranstalter des Dialogs sind die Freie und Hansestadt Hamburg, Das Demographie Netzwerk (ddn), die FreiwilligenBörseHamburg sowie das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze). Die aktuelle Veranstaltung findet in Kooperation mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf statt.

Der Hamburger Dialog zur Zivilgsellschaft

Mit dem Hamburger Dialog zur Zivilgesellschaft schaffen die Freie und Hansestadt Hamburg, das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) und das Demographie Netzwerk (ddn) sowie die Freiwilligenbörse Hamburg eine Plattform, um aktuelle Hamburger Themen aus unterschiedlichen Feldern zivilgesellschaftlicher Entwicklung zu diskutieren. Er richtet sich an Schlüsselpersonen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kirche und Zivilgesellschaft, die Interesse daran haben, das Projekt der Bürgergesellschaft in ihren jeweiligen Handlungsfeldern zu befördern. Bei dem aktuellen Dialog handelt es sich um die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe, die in Kooperation mit der Freiwilligenbörse Hamburg durchgeführt wird.

Die Dokumentation der Auftaktveranstaltung zum Thema Engagement und Erwerbsarbeit können sie hier herunterladen.

Kontakt: Philipp Stemmer-Zorn

 

01.04.2013: Bürgerreport zu demographischem Wandel übergeben

„Wie bleiben wir im demografischen Wandel ideenreich und innovativ?“ – Unter dieser Leitfrage führte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deutschlandweit auf Bürgerkonferenzen und im Internet einen Bürgerdialog durch.

Zum Abschluss dieses Dialogs haben Ende Februar etwa 100 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland BMBF-Staatssekretär Georg Schütte in Berlin einen Bürgerreport mit konkreten Empfehlungen zur Gestaltung des demografischen Wandels übergeben. Eine Gruppe von Jugendlichen hat sich kreativ mit dem Thema auseinandergesetzt und an den zwei Tagen einen Kurzfilm gedreht.

Die Ergebnisse des Bürgerdialogs Demografischer Wandel in Form des Bürgerreports liegen nun in gedruckter Fassung vor und sind hier online abrufbar.

 

21.02.2013: Thesen zum Engagement im ländlichen Raum

Die folgenden Thesen wurden von Thomas Klie entwickelt. Sie liefern mit dem Hinweis auf Differenzierungsnotwendigkeiten und zukünftige Herausforderungen eine wichtige Diskussionsgrundlage im Rahmen der Debatte im Entwicklungen in ländlichen Räumen.

8 Thesen zum Engagement im ländlichen Raum

 

11.02.2013:  Boom der Bürgerbeteiligung - Silke Marzluff im Interview mit Der Sonntag

Am 10.02.2013 erschien in der lokalen Wochenzeitung Der Sonntag ein Interview mit Silke Marzluff, Geschäftsführerin des zze, in der sie Stellung nimmt zu wichtigen Fragestellungen und Entwicklungen im Bereich der Bürgerbeteiligung - wo liegen die Faktoren für gesteigertes Interesse an Bürgerbeteiligung, wer beteiligt sich, welche Voraussetzungen müssen für gelungene Bürgerbteiligung erfüllt werden und wie sind die Entscheidungen auf der Grundlage von jeweiligen Beteiligungsprozessen einzuordnen.

Das Interview kann hier in voller Länge nachgelesen werden.

 

03.12.2012: Das zze hat Betriebsferien vom 21.12.2012 bis zum 06.01.2013, jeweils einschließlich.

Zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige wird das Institut geschlossen bleiben. Anfragen werden wir nach unserer Rückkehr ins Büro im neuen Jahr bearbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest, besinnliche Tage und einen guten Start ins Neue Jahr!

 

26.11.2012: Prof. Dr. Thomas Klie erneut als Mitglied der Sachverständigenkommission zum Siebten Altenbericht der Bundesregierung berufen

Der für 2015 geplante Bericht hat den Schwerpunkt: "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften". Bundesfamilienministerin Schröder hat die Sachverständigenkommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Kruse heute benannt. Der Altenbericht wird in regelmäßigen Abständen seit 1993 durch das Bundesministerium herausgegeben.

Mehr Informationen gibt es hier.

 

22.11.2012: BMBF startet Bürgerdialog Demografischer Wandel: Wie bleibt unser Land ideenreich und innovativ?

Diese Frage steht im Mittelpunkt des Bürgerdialogs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich über das Zukunftsthema demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebenswelt zu informieren, sich eine Meinung zu bilden und mit Anderen on- und offline zu diskutieren.
Gewinnen Sie Einblick und reden Sie mit:  www.buergerdialog-bmbf.de

BMBF Bürgerdialog

 

 

 

Pressemitteilung des BMBF

 

 13.08.2012: zze Mitglied im Hamburger AKTIVOLI-Netzwerk

Das AKTIVOLI-Netzwerk fördert bürgerschafttliches Engagement in Hamburg und wird von vielen Organisationen, Freiwilligen und weiteren Akteuren wie Verbänden, Kirchen und der öffentlichen Verwaltung genutzt, um das Engagement voranzubringen und sich zu vernetzen. Das zze war bereits in der Vergangenheit durch sein Hamburger Büro und das gleichnamige Spiel eng mit dem Netzwerk verbunden. Nun ist auch das zze auch Mitglied im AKTIVOLI-Netzwerk.

 

 17.07.2012: Abschlussbericht "Aktiv im Alter" und Nacherhebung des zze

Das Programm „Aktiv im Alter“ hatte die Förderung von Mitwirkungsmöglichkeiten älterer Menschen auf kommunaler Ebene zum Ziel. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat von 2008 bis 2010 150 Kommunen in Deutschland jeweils für einen Zeitraum von etwa 18 Monaten gefördert. Flankierend haben das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Nordrhein-Westfalen in der ersten Förderwelle 20 Standorte in Nordrhein-Westfalen und der Zukunftsfonds der Generali Deutschland Holding AG fünf Standorte in der zweiten Förderwelle (Juni 2009 bis Dezember 2010) unterstützt.

Im Rahmen der Projektarbeit sind lokale Strukturen aufgebaut worden bzw. bestehende Netzwerke und Gremien haben neue Perspektiven entwickelt. Zudem wurden bei den Bedarfserhebungen Handlungsfelder identifiziert und in lokalen Bürgerforen an denen über 27.000 Personen teilgenommen haben über 870 Projekte umgesetzt.

Die Ergebnisse der Evaluation können nun im Abschlussbericht des Programms nachgelesen werden.

Um Rückschlüsse für die Verstetigung der geschaffenen Strukturen zu erhalten, führt das zze nun eine eine Nacherhebung an den Standorten des Programms durch.

Weitere Informationen zu "Aktiv im Alter"

 

 21.05.2012: Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung zu Besuch beim zze

Wir haben uns sehr über den Besuch von Frau Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung am vergangenen Mittwoch, den 16.05.2012 gefreut. Wir konnten viele Themen mit ihr besprechen, deren Förderung und Erforschung wir uns zur Aufgabe gemacht haben. Dabei ging es nicht nur um die Frage, wie Beteiligung stärker in das Verständnis von Zivilgesellschaft und des bürgerschaftlichen Engagements einbezogen werden kann. Sondern auch um die Themen Monetarisierung im Engagement, Nachhaltigkeitsgovernance und lokale Demokratiebilanzen sowie beteiligungsorientierte Pflegeplanung.

Mit der Reihe „Staatsrätin vor Ort“ will Frau Erler mit Menschen vor Ort in Dialog treten und interessante Einrichtungen, Initiativen und Projekte in Zusammenhang mit den Themen Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung kennenlernen. Neben dem zze hat die Staatsrätin das Passivhochhaus in der Nachbarschaft des zze im Stadtteil Weingarten-West und den Treffpunkt Bürgerschaftliches Engagement Freiburg besucht sowie an einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Auf dem Weg zur Bürgergesellschaft" in der Landeszentrale für politische Bildung teilgenommen.

Unser Konzept der Zivilgesellschaft

Unser Verständnis vom bürgerschaftlichen Engagement

Informationen zum Thema Monetarisierung

Zur Pressemitteilung des Staatsministeriums

 

 29.03.2012: Ältere fühlen sich länger jung – zze-Studie zu Angeboten der Landeskirche vorgestellt

Ältere Menschen in Baden fühlen sich länger jung und wollen diesen Lebensabschnitt aktiv gestalten. Mit klassischen kirchlichen Angeboten wie Seniorenkreisen sind sie schwerer zu erreichen. Vergangege Woche stellte Prof. Dr. Thomas Klie die zze-Studie zu Angeboten für Ältere in der Landeskirche Baden sowie dem Diakonischen Werk Baden vor, die wichtige Impulse für die Neuausrichtung der Angebote liefert. "Die Befragung hat gezeigt, dass sich die Angebote für ältere Menschen an Themen, Interessen und Bedarfen orientieren müssen und nicht am Lebensalter", betonte der Bildungsreferent der Landeskirche, Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht.

Die Studie zeigt zudem, dass Haupt- und Ehrenamtliche die vielfältigen Angebote für Ältere oft gemeinsam gestalten. Die hauptamtlichen Akteure in Kirche und Diakonie haben überwiegend positiv besetzte Altersbilder. "Kirche bietet damit gute Voraussetzungen für einen differenzierten und wertschätzenden Umgang mit dem Thema Alter und Älterwerden", so Thomas Klie.

"Aktives Altern statt Kaffeekränzchen" – Pressemitteilung zur Präsentation der zze-Studie

Mehr Informationen zur Studie

 

 28.03.2012: Gespräche im Badhof – Fokus Inklusion

"Wenn die Inklusion nicht noch stärker zu einem Modebegriff mit beliebigem Inhalt werden soll,
ist es an der Zeit, ihr Profil klarzustellen und ihre Kraft für einen radikalen Paradigmenwechsel freizulegen." – Mit dieser Forderung beginnt ein Papier zur Inklusion von Menschen mit Behinderung, das gemeinsam von den Instituten AGP – Institut für angewandte Sozialforschung und Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) erstellt wurde.

In der von Prof. Dr. Thomas Klie, Leiter beider Institute, initiierten Reihe "Gespräche im Badhof" hatten im Januar 2012 Expert/innen aus der Forschung aktuelle Entwicklungen diskutiert und mehrere Thesen abgeleitet. Sie betreffen etwa die Umsetzung der Behindertenrechtskommission oder das Sozialleistungsrecht, in dem strukturelle Reformen in der Kostenträgerschaft nötig seien.

Scharf gestellt: Inklusion im Fokus

Mehr Informationen zum Thema Teilhabe von Menschen mit Behinderung

AGP – Alter. Gesellschaft. Partizipation. Institut für angewandte Sozialforschung

 

 26.03.2012: Thomas Klie als Experte vor Enquete-Kommission zur Bürgerbeteiligung in Rheinland-Pfalz

Nicht nur in Baden-Württemberg steht das Thema Bürgerbeteiligung hoch im Kurs. Der Landtag Rheinland-Pfalz hat eine Enquete-Kommission zur Bürgerbeteiligung eingesetzt, die untersuchen soll wie in allen politischen Feldern und wesentlichen gesellschaftlichen Bereichen mehr Bürgerbeteiligung ermöglicht und die Demokratie gestärkt werden kann. Am 23.03.2012 lud die Kommission Expert/innen zu einer Anhörung zum Thema Beteiligungshemmnisse und Gerechtigkeit bzw. Generationengerechtigkeit ein. Als Experte war auch Prof. Dr. Thomas Klie eingeladen, Leiter des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung.

In seinem Statement zum Thema „aktive Bürgerbeteiligung für eine starke Demokratie“ betonte er die Bedeutung des Themas und begrüßte die Einsetzung der Kommission: Rheinland-Pfalz gehe hier ein beispielgebenden Weg. Er empfahl die unterschiedlichen Spielarten der Demokratie – neben der repräsentativen auch die der direkt demokratischen und kooperativen – in ein gutes Verhältnis zu setzen. Ein Mehr an demokratischen Beteilungsformen könne Grundlage für bessere und von einer höheren Akzeptanz getragene Entscheidungen sein.

Allerdings übte Thomas Klie auch Kritik. Kooperative Beteiligungsformen die vorwiegend von artikulationsstarken Gruppen genutzt würden, könnten dazu beitragen, dass beteiligungsfernere Bevölkerungsgruppen weiter ausgeschlossen bleiben. Ausführlich setzte er sich mit Beiräten auseinander, die sich in den letzten Jahrzehnten vielerorts gebildet haben. Vor allem die Seniorenräte, so der Gerontologe, könnten sich mehr mit dem Thema Generationengerechtigkeit  befassen und so dem Anschein entgegentreten, vor allem Partikularinteressen Älterer in den Blick zu nehmen.

Schließlich plädierte er er für eine bessere Kombination von formellen und informellen Beteiligungsformen im Planungsrecht und forderte auch im Bereich der sozialen Institutions- und Infrastrukturentwicklung eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung.

Zur Website der Enquete-Kommission "Aktive Bürgerbeteiligung für eine starke Demokratie" des Landtag Rheinland-Pfalz

 

 13.03.2012: zze erforscht Freiwilligendienste in Deutschland und Polen

Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 und die polnische EU-Ratspräsidentschaft haben zu intensivierten Entwicklungen der Freiwilligentätigkeit in Deutschland und Polen geführt. Hier anknüpfend führt das zze ab Sommer 2012 ein Forschungsprojekt zu Freiwilligendiensten in Deutschland und Polen durch.

Gemeinsam mit einem polnischen Partnerinstitut untersucht das zze die Fragestellung, inwieweit Freiwilligendienste, die junge Deutsche in Polen und Polen in Deutschland absolvieren, zum Wandel gegenseitiger sowie europabezogener Einstellungen beitragen. Für diesen Zweck werden Motivationen, Lern- und Kompetenzgewinne sowie Erfahrungen während des Freiwilligendienstes im jeweiligen Nachbarland erfasst. Dies ermöglicht eine Analyse von sich verändernden Einstellungen bezüglich des besuchten Landes, sowie in Bezug auf Europa. An dieser Stelle steht besonders das Konzept des „europäischen Gedankens“, der sich auf bestimmte Wertvorstellungen bezieht und den Zusammenhalt der Europäer/innen fördern soll, im Mittelpunkt.

Zur Beantwortung der Forschungsfragen werden in beiden Ländern Befragungen, Tiefeninterviews und Gruppendiskussionen mit Freiwilligen durchgeführt. Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse werden in einer Publikation veröffentlicht und auf Tagungen diskutiert, um auf diesem neuen Wissen basierend Handlungsempfehlungen für die Praxis der Weiterentwicklung von Freiwilligendiensten zu geben.

Mehr Informationen zum Projekt

Mehr Informationen zu Freiwilligendiensten

 

 20.02.2012: Kuratorium Wohnen im Alter legt Qualitätsbericht vor

Als positives Beispiel für Transparenz in der Pflegequalität bezeichnete Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer den ersten Qualitätsbericht des Kuratoriums Wohnen im Alter (KWA), der ihr vergangene Woche überreicht wurde. Der Bericht basiert auf dem „KWA Rahmenkonzept Begleitung und Pflege“, das die eigenen Qualitätsansprüche des KWA festlegt, sowie einer unternehmensweiten Kundenbefragung, die vom zze durchgeführt wurde. Die Befragung, die mit bis zu 70 Prozent eine enorm hohe Rücklaufquote hatte, soll künftig im Abstand von zwei Jahren durchgeführt werden.

Download Auszüge des KWA-Qualitätsberichts

Download des vollständigen Berichts (kostenlose Registrierung erforderlich)

 

 13.01.2012: zze führt Befragung von ambulanten Hospizvereinen in Bayern durch

Die Hospizbewegung in Bayern leistet seit Jahren wertvolle Arbeit für die Gesellschaft und trägt dazu bei, dass vielen Menschen in Deutschland ein Sterben in Würde und Verbundenheit in ihrer eigenen Häuslichkeit ermöglicht wurde. Die dort tätigen Hauptamtlichen und Freiwilligen entlasten und begleiten Angehörige und leisten wertvolle Unterstützung auch in Kliniken und Heimen.

Um sich ein genaues Bild zu machen und um die Hospizarbeit in Bayern weiter zu stärken, wurde das zze vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Stiftung Hospiz mit der Durchführung einer Studie beauftragt, mit deren Hilfe die aktuellen und künftigen Bedarfe der ambulanten Hospizarbeit in Bayern ermittelt werden sollen.

Mehr Informationen zum Projekt.

 12.01.2012: Angebote für Ältere in der Evangelischen Landeskirche und im Diakonischen Werk Baden

Kirchen sind immer schon Orte der Begegnung, des freiwilligen Engagements und Ehrenamts. In den Kirchen- und Pfarrgemeinden, auf Kirchenbezirksebene, in der Erwachsenenbildung, an den Akademien und von den Diakonischen Werken gibt es eine Vielfalt von Angeboten für ältere Menschen. Die Arbeit mit älteren Menschen baut dabei auf eine qualifizierte und empirisch abgesicherte Kenntnis über die bestehenden Angebote und ihre Vernetzung. So können Angebote in Bereichen kirchlicher Arbeit hinreichend gewürdigt und eine inhaltliche und fachliche Weiterentwicklung gewährleistet werden.

Bislang liegen keine empirisch abgesicherten Erkenntnisse über Angebote für Ältere in der Evangelischen Landeskirche Baden und den zugehörigen Einrichtungen vor. Deshalb führt das zze eine Bestandsaufnahme der bestehenden Angebote durch, und arbeitet heraus, inwiefern die vorhandenen Angebotsstrukturen untereinander vernetzt sind.

Mehr Informationen zum Projekt.

 

 11.01.2012: "Sag mir wo die Männer sind..." - Studie zu Rückgang des Engagements von Männern in Hamburg.

Die Ergebnisse des Freiwilligensurveys 1999-2009 zeigen für Hamburg einen Rückgang der Engagementquote bei Männern, insbesondere in der Alterkohorte 46 bis 59. Im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg geht das zze in dieser Studie möglichen Ursachen des Phänomens auf den Grund.

Mehr Informationen zur Studie.

Das zze hat für die Länder Baden-Württemberg und Bayern Sonderauswertungen des Freiwilligensurveys angefertigt.

 10.01.2012: Integration durch Engagement? Thomas Klie und Julia Schad beziehen Stellung

Ob und inwiefern das freiwillige Engagement die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern kann, ist eine immer häufiger diskutierte Frage. Im aktuellen Heft der caritas-mitteilungen für die Erzdiözese Freiburg beziehen Prof. Dr. Thomas Klie und Julia Schad Stellung und gehen dabei auf aktuelle Forschungsergebniss ein.

Mehr zum Thema Migration/ Integration.

 20.12.2011: Das zze verabschiedet sich über die Feiertage – mit einem musikalischen Weihnachtsgruß!

Wir wünschen Ihnen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit! Zur Einstimmung für Sie unser musikalischer Weihnachtsgruß (Nicht vergessen: Lautsprecher anstellen!).

Auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit in 2012 freuen wir uns.

Wir gehen vom 24.12.2011 bis zum 01.01.2012 in Weihnachtsurlaub. Ab dem 02.01.2012 sind wir wieder für Sie zu erreichen.

 20.12.2011: zze leitete Monetarisierungs-Workshop von Bund, Ländern und Kommunen

Vertreter/innen von Bund, Ländern und Kommunen trafen sich am 8. November in Wiesbaden zu einem Workshop und entwickelten einen Orientierungsrahmen zum Thema Monetarisierung des Ehrenamts. Das Treffen wurde von Thomas Klie und Susanne Kern vom zze moderiert.

Weitere Informationen zum Thema Monetarisierung finden Sie hier.

 19.12.2011: zze auf Facebook und Twitter!

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 06.12.2011: Thomas Klie als Experte in den „Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin“ berufen

Prof. Dr. Thomas Klie, Leiter des zze, ist als Experte in den „Zukufntsdialog der Bundeskanzlerin“ berufen worden. Ein Jahr lang werden sich Experten im Bundeskanzleramt treffen, um zentrale und aktuelle politische Herausforderungen sowie mögliche politische Antworten zu diskutieren. Thomas Klie wurde für den Themenbereich Demographie und Generationenbeziehungen eingeladen.

Mehr zu diesem Forschungs- und Beratungsthema des zze erfahren Sie hier.

 06.12.2011: zze zu Engagementvielfalt und Monetarisierung

Die steigende Vielfalt des freiwilligen Engagements wird auch medial häufiger wahrgenommen. In der letzten Ausgabe der "Welt am Sonntag" bestätigt Prof. Dr. Thomas Klie, Institutsleiter des zze, dass die Zahl der "Spielarten" des Ehrenamts in Deutschland zunehme, typisch für junge Menschen seien "eher kurzfristige Engagementformen". Zwar sei "das klassische Ehrenamt ...  aus der Mode geraten, aber weiterhin von größter Bedeutung." Ohne die Bereitschaft von Freiwilligen, öffentliche Ämter zu übernehmen, etwa in der kommunalen Selbstverwaltung oder als Schöffe am Gericht, wären "zentrale gesellschaftliche Institutionen nicht funktionsfähig". Letzteres gelte auch für die Betreuung behinderter oder dementer Menschen sowie das Vereinsleben. Klie kritisiert dabei, dass für ehrenamtliche Tätigkeiten zunehmend oft Geld gezahlt werde: "Engagement sollte im Kern immer Zeitspende sein und bleiben."

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

 05.12.2011: Diakonie Württemberg stellt Ergebnisse der zze-Umfrage zum freiwilligen Engagement vor

Zum Tag des Ehrenamtes, der jährlich am 5. Dezember stattfindet, stellte die Diakonie Württemberg die Ergebnisse einer Umfrage zu freiwilligem Engagement und Ehrenamt vor, die das zze im Auftrag der Diakonie Württemberg und Baden durchgeführt hat. Demnach stieg der Anteil an Männern im Ehrenamt in diakonischen Einrichtungen in Württemberg in den letzten Jahren um 30 Prozent. Frauen engagieren sich aber immer noch am intensivsten freiwillig und bilden einen Anteil von 70 Prozent der Ehrenamtlichen. Für 80 Prozent der Einrichtungen sind Ehrenamtliche unverzichtbar. „Die Ergebnisse zeigen, dass freiwilliges Engagement ein wesentliches Element der diakonischen Arbeit ist und Ehrenamtliche einen wertvollen Dienst leisten. Sie bringen dabei ihre Talente und Fähigkeiten, ihre ganz unterschiedlichen Berufs- und Lebenserfahrungen ein und sorgen für ein Stück Normalität im Alltag. Gerade angesichts des Tags des Ehrenamtes ... ist dies eine wichtige Erkenntnis“, so Kirchenrätin Heike Baehrens, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Mehr zur Bestandsaufnahme zum freiwilligen Engagement in den Mitgliedseinrichtungen der Diakonischen Werke der evangelischen Kirche in Württemberg und Baden erfahren Sie hier.

 24.11.2011: Erster Bericht zur Freiburger Nachhaltigkeitsmanagement vorgestellt

Die zum Jahresbeginn 2011 eingerichtete Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg hat in den letzten Monaten eine breit angelegte Statuserhebung in allen Ämtern und Dienststellen sowie den Gesellschaften durchgeführt und die einzelnen Projekte, Maßnahmen und Initiativen für die Jahre 2009 - 2012 untersucht. Damit liegt erstmals eine umfassende und gesamtstädtische Übersicht zur Umsetzung der vom Gemeinderat beschlossenen Nachhaltigkeitsziele vor.

Das Ergebnis: Fast 600 Projekte, Maßnahmen und Initiativen zu nachhaltigem Handeln und Wirtschaften sind konkret eingeleitet, im Gang oder in der Vorbereitungsphase, davon drei Viertel allein in der Stadtverwaltung selbst und ein Viertel auf der Ebene der städtischen Gesellschaften. Von der hohen Zahl konkreter Beiträge zur Nachhaltigkeitsorientierung zeigte sich selbst Oberbürgermeister Dieter Salomon überrascht, als er gemeinsam mit Prof. Thomas Klie, Leiter des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) an der Evangelischen Hochschule und Mitglied im Nachhaltigkeitsrat, sowie Steffi Kamp, der Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement, den Statusbericht vorstellte.

Der Statusbericht gibt die Richtung und thematischen Schwerpunkte für die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsprozesses vor. Demnach soll nachhaltiges Handeln als Leitlinie der Stadtentwicklungspolitik kontinuierlich ausgebaut und möglichst konkret und sichtbar im Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und Gesellschaft umgesetzt werden. Dabei soll auch soll das Verständnis von Nachhaltigkeit als Verantwortungs- und Entscheidungsprinzip verstärkt in die tägliche Verwaltungsarbeit verankert werden, so das Ziel von Gemeinderat und Bürgermeisteramt. Wirksam wird dies etwa in der sozialen Infrastruktur, in kulturellen Einrichtungen und Projekten, bei der baulichen Entwicklung, im Umgang mit städtischen Finanzen oder in der Schul- und Bildungslandschaft.

Den Statusbericht kommunaler Nachhaltigkeitsaktivitäten können Sie hier herunterladen.

 21.11.2011: AKTIVOLI online und jetzt auch in Waldkirch erhältlich

AKTIVOLI ist das Spiel für eine starke Bürgergesellschaft. Die Mitspieler wollen das Ehrenamt und freiwillige Engagement in ihrer Stadt nach vorne bringen. Dafür reicht es aber nicht, die Mehrheit zu überzeugen. Sie müssen sich auch gegen dunkle Machenschaften oder gesellschaftliche Rückschläge zur Wehr setzen.

AKTIVOLI wurde vom zze entwickelt und u.a. von der Waldkircher Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (WABE) gefördert. Es ist online und jetzt auch in Bindi´s Schaulädle, Lange Str. 61 in Waldkirch erhältlich.

Mehr Information zu AKTIVOLI erhalten Sie hier.

04.10.2011: Badische Zeitung berichtet über zze-Jubiläum

Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom vergangenen Samstag über die Feier zum 15-jährigen Bestehen des zze. Darin widmet sich Thomas Goebel der Diskussionsrunde am Nachmittag, u.a. mit Institutsleiter Thomas Klie, dem Freiburger Soziologieprofessor Baldo Blinkert sowie BZ-Chefredakteur Thomas Hauser. Wie das zivilgesellschaftliche Projekt und seine Potenziale für Herausforderungen des 21. Jahrhunderts diskutiert wurden, erfahren Sie hier.

05.09.2011: Fotoprojekt aus Q-Ageing-Wettbewerb mit prämierten Bildern jetzt online

Die Wettbewerbsbeiträge sowie die prämierten Beiträge aus dem Fotoprojekt "Alter und älter werden in Mühlburg" sind jetzt online hier abrufbar. Die Fotos entstanden im Rahmen eines Fotowettbewerbs im Projekt Q-Ageing.

08.08.2011: zze eröffnet Hamburger Büro

Ab heute ist das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) mit einem Büro in Hamburg vertreten. Erreichbar ist die Hamburger Außenstelle unter folgender Adresse

Phoenixhof
Ruhrstraße 11a
22761 Hamburg
Tel: +49 (0)40 238 983-66
Fax +49 (0)40 238 983-69
Email: info@zze-hamburg.de

14.07.2011: Bilder aus Q-Ageing-Wettbewerb bei Erföffnung des Karlsruher Pflegstützpunktes ausgestellt

Bei der Eröffnung des Karlsruher Pflegestützpunktes wurden Bilder der Ausstellung "Alter und älter werden in Mühlburg" ausgestellt. Die Fotos entstanden im Rahmen eines Fotowettbewerbs im Projekt Q-Ageing.

Bilder aus Q-Ageing-Wettbewerb bei Erföffnung des Karlsruher Pflegstützpunktes a

07.07.2011: zze im Ausschuss für Familie, Frauen und Jugend des Landtags NRW vertreten

In seiner Stellungnahme zu Potenzialen des bürgerschaftlichen Engagements hat Thomas Klie zehn Thesen zu Chancen und Grenzen bürgerschaftlichen Engagments formuliert.

Die Stellungnahme von Thomas Klie finden Sie hier.

Mehr Informationen zur Sitzung des Ausschusses erhalten Sie hier.

07.07.2011: Telefonkonferenz zu Mehrgenerationenhäusern mit zze-Expertise

In einer Telefonkonferenz des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser vertrat Dr. Hans-Joachim Lincke das zze. Er referierte zu den Freiwilligendiensten aller Generationen und der Einbindung dieses Engagementformates in die Mehrgenerationenhäuser. Die gehaltene Präsentation zu den Freiwilligendiensten aller Generationen steht Ihnen hier zur Verfügung.

13.04.2011: Thomas Klie als Experte beim Unterausschuss BE

Am 13. April 2011 wurde Thomas Klie zum Expertengespräch des Unterausschuss BE im Bundestag eingeladen. Im Kontext der Diskussion um die "Monetarisierung des Engagements" bezog er Stellung und forderte eine Engagementförderung, die nicht in erster Linie auf monetäre Anreize setzt. Das Protokoll der Sitzung des Unterausschusses finden Sie hier und weiterführende Informationen zu den diskutierten Inhalten hier.

Zur Monetarisierung im Erhenamt hat das zze eine Studie zur Erfassung des Status Quo in Baden-Württemberg erstellt.

Nicht nur in Baden - Würrtemberg steht das Thema Bürgerbeteiligung hoch im Kurs. Der Landtag Rheinland Pfalz hat eine Enquete Kommission Bürgerbeteiligung eingesetzt, die untersuchen soll wie in allen politischen Feldern und wesentlichen gesellschaftlichen Bereichen  mehr Bürgerbeteiligung ermöglicht und die Demokratie gestärkt werden kann. Am 23.03.12 lud die Kommission Experten zu einer Anhörung zum Thema Beteiligungshemmnisse und Gerechtigkeit/Generationengerechtigkeit ein. Eingeladen war auch hat als Experte Prof. Dr. Thomas Klie, Evangelische Hochschule Freiburg und dort Leiter des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung.  In seinem Statement zum Thema „aktive Bürgerbeteiligung für eine starke Demokratie“  betonte er die Bedeutung des Themas und begrüßte die Einsetzung der Kommission: Rheinland-Pfalz gehe hier ein beispielgebenden Weg. Er empfahl die unterschiedlichen Spielarten der Demokratie neben der repräsentativen auch die der direkt demokratischen und kooperativen in ein gutes Verhältnis zu setzen Ein Mehr an demokratischen Beteilungsformen könnten Grundlage für bessere und von einer höheren Akzeptanz getragene Entscheidungen sein. Besonders hob er hervor, dass ein gesellschaftlicher Mehrwert durch die Kombinationen von Beteiligung und bürgerschaftlichen Engagements zu erwarten sei. Bürgerbeteiligung setze immer auch  einen emotionalen Bezug zum Territorium voraus, an dem man sich beheimatet. Demokratische Beteiligung und bürgerschaftliches Engagement seien Voraussetzungen für eine lebendige Bürgergesellschaft.
Klie wies in seinem Statement auch auf die Gefahren von die kooperativen Beteiligungsformen: sie würden nicht selten von bereits artikulationsstarken Gruppen genutzt und schließen beteiligungsfernere Bevölkerungsgruppen eher aus. Besonders ausführlich setzte sich Klie mit der Rolle von Beiräten auseinander, die sich in den letzten Jahrzehnten vielerorts gebildet haben. Der Gerontologe problematisierte dabei die Seniorenräte: Die älötere generation brauche an sich keine Sondervertretung, donnoch könntren Beiräte sinnvolle Aufgaben gerade dann übernehmen, wenn sie wenn sie das Generationengerechtigkeit aufgreifen. . Schließlich legte er ein Plädoyer ab für eine bessere Kombination von formellen und informellen Beteiligungsformen im Planungsrecht und forderte auch im Bereich der sozialen Institution und Infrastrukturentwicklung eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung an der Planung.

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Aktuelles

> 30.06.17 | Beratung des Zweiten Engagementberichts im Bundestag um ca. 15.55 Uhr | mehr...

> 16.06.17 | Thomas Klie im Interview mit dem BR über aktuelle Entwicklungen des Ehrenamts | mehr...

> Fachtagung Zweiter Engagementbericht der Bundesregierung am 19.05.2017 | mehr...

> Druckversion Zweiter Engagementbericht jetzt verfügbar beim BMFSFJ | mehr... 

> 29.03.17 | Veröffentlichung "Zweiter Engagementbericht" | mehr...

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