Bürgerbefragung „Älter werden in Emmendingen“

Projekttyp:  Beratung und Forschung
Zeitraum: Juli 2015 - Februar 2016
Auftraggeber: Stadt Emmendingen
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Klie
Projektmitarbeiter/innen: Silke Marzluff, Pablo Rischard

 

 

 

 

 

Hintergrund

Die Stadt Emmendingen intensiviert ihre Anstrengungen im Bereich der Seniorenplanung. Unter anderem wird die Stadt im Rahmen des bundesweiten Programms "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" als Modellkommune gefördert um die Situation für Menschen mit Demenz nachhaltig zu verbessern. Eine bürgerschaftlich besetzte Arbeitsgruppe arbeitete bereits mit Unterstützung der Stabsstelle Demografische Entwicklung und Seniorenarbeit der Stadtverwaltung zum Thema "Seniorengenossenschaft". Auch eine kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung wurde in Auftrag gegeben. Als Ergänzung zu diesen Bemühungen möchte die Stadtverwaltung Ihre Seniorenplanung auf Basis einer allgemeinen Seniorenbefragung der Bürgerinnen und Bürger verstärken.

 

Aufgaben der Wissenschaftlichen Begleitung des zze

Der Fragebogen wurde vom Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) gemeinsam mit der Stadt Emmendingen und einer kleinen Gruppe engagierter Personen entwickelt. Im Fokus standen Fragen wie der Zugang zu niedrigschwelligen Hilfen, aber auch Fragen der Pflege, des Wohnens (Barrierefreiheit), des Engagements, der Mobilität und der Alltagsversorgung bzw. der Infrastruktur.

Knapp 2.500 Bürgerinnen und Bürger ab 50 Jahren waren dazu aufgefordert Ihre Vorstellungen vom Leben im Alter in Emmendingen mitzuteilen. Das zze Freiburg wertet die Daten der Befragung aus. Ziel der Befragung ist es, die Wünsche der jetzigen und zukünftigen älteren Bewohnerinnen und Bewohner Emmendingens in Erfahrung zu bringen. Die Stadt Emmendingen, der Gemeinderat und die Stadtverwaltung, erhalten somit wichtige Informationen zur derzeitigen Situation älterer Bürgerinnen und Bürger sowie Hinweise, wo Hilfs- und Unterstützungsangebote weiterentwickelt werden müssen. Dabei werden die Ergebnisse insbesondere die spezifischen Bedarfe der einzelnen Stadtteile bzw. Ortschaften in den Blick nehmen und entsprechend Handlungsfelder aufzeigen.

 

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