Neuerscheinungen

Vorstellung der Grundlagenexpertise "Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern" bei der Enquete-Kommission im Landtag in Schwerin

Gemeinsam mit dem nexus Institut hat das zze am 6. November seine Grundlagenexpertise "Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern" bei der Enquete-Kommission im Landtag in Schwerin vorgestellt.

Die Vielfalt des Engagements. Eine Herausforderung an Gesellschaft und Politik

Der Beitrag zeigt die aktuelle Vielfalt von alten und neuen Formen des Engagements auf und argumentiert: Politik und Dritter Sektor sollten diese Vielfalt würdigen, aber zugleich an der zivilgesellschaftlichen Profilierung des Ensembles verschiedener Engagementformen mitwirken. Den Beitrag stellen wir Ihnen  hier zum Download bereit.

 Argumentationshilfe zur Förderung von Mitgestaltung und Mitentscheidung älterer Menschen

Die Argumentationshilfe zur Förderung von Mitgestaltung und Mitentscheidung älterer Menschen in Kommunen liegt vor. Diese beinhaltet Erkenntnisse und Empfehlungen auf Basis der Nacherhebung zur Nachhaltigkeit des Programms „Aktiv im Alter“. Die Arbeitshilfe stellen wir Ihnen  hier zum Download bereit.

 Portrait zum Projekt Q-Ageing in der neuen Ausgabe von Central European Info erschienen

Der Artikel gibt einen Überblick über die vom zze in einer Kooperation mit acht weiteren Projektpartnern durchgeführte Untersuchung verschiedenster Pilot-Aktivitäten zur Förderung der Lebensqualität älterer Menschen. Den Artikel finden Sie auf den Seiten des Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung.

 

Nacherhebung „Aktiv im Alter" – Abschlussbericht erschienen, zusammengefasst in BAGSO-Nachrichten

Durch das Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Aktiv im Alter - Alter schafft Neues" wurden 150 Kommunen in ganz Deutschland mit bis zu 10.000 € gefördert um die Mitwirkungsmöglichkeiten Älterer zu verbessern. Das zze hat dieses Programm  während des gesamten Zeitraums wissenschaftlich begleitet und in der Folge vom Bundesministerium den Auftrag erhalten, in einer Nacherhebung die Faktoren herauszuarbeiten, die zu einer langfristigen Verankerung der ursprünglich geförderten Projekte beigetragen haben. Die Ergebnisse sind in einem ausführlichen Bericht hier abrufbar.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich in der aktuellen Ausgabe der BAGSO-Nachrichten:

Marzluff, Silke/ Klie, Thomas (2013): "Aktiv im Alter" - Ergebnisse einer Nacherhebung zur Programm-Verankerung in Kommunen. In: BAGSO-Nachrichten, Heft 01/2013, S. 5-6.

 

 10.09.2012: Kompetenz fürs Alter – Angebote für ältere Menschen in Kirche und Diakonie

Mit dem Bericht „Kompetent fürs Alter – Angebote für ältere Menschen in Kirche und Diakonie" legt das zze eine Studie zu Vielfalt und Profilen kirchlicher und diakonischer Altenarbeit in der Landeskirche Baden vor. Die Arbeit für und mit älteren Menschen spielt in Kirche und Diakonie eine bedeutsame Rolle: Es ist davon auszugehen, dass in der Landeskirche Baden in Kirchengemeinden und Diakonie über 1.800 Angebote für Ältere gemacht werden. Insgesamt dürften über 45.000 Gemeindeglieder von den Angeboten profitieren. Überwiegend gehören sie zu der Altersgruppe 75+.

Allerdings wird festgestellt, dass die Arbeit für und mit Älteren nicht mit besonderer Priorität betrieben wird. Die Angebote für ältere Menschen sind aktuell nicht profilbildend für die Kirche und stellen überwiegend keinen Attraktor für die jeweilige Stadt- und Dorfgesellschaft dar. Doch in der sichtbaren Vielfalt von innovativen Arbeitsansätzen werden Entwicklungspotenziale einer kirchlichen und diakonischen Arbeit und insgesamt einer Kirche deutlich, die mit den Entwicklungen zu einer Gesellschaft des langen Lebens wachsen kann.

Download des vollständigen Berichts

Weitere Informationen zur Studie

 

 21.08.2012: „Alt sind immer die anderen" – Argumentationsstrategie für Kommunen

Unter der Mitarbeit von Silke Marzluff (zze) ist eine kommunale Argumentationsstrategie zum Themenkonplex Demographischer Wandel, Alter und Gesundheit entstanden. Darin werden Hintergrundinformationen und kommunale Anknüpfungspunkte zu verschiedenen Facetten des Themas dargestellt: von Altersbildern über den Autonomieerhalt in der Pflege bis hin zur Netzwerkarbeit.

Entwickelt wurde die Broschüre von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) u.a. unter Einbeziehung einer Fokusgruppe mit zze-Beteiligung. Herausgeber ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Die Argumentationsstrategie können Sie auf dem Informationsportal www.gesund-aktiv-aelterwerden.de herunterladen.

 

 14.08.2012: Wissensmagazin zu Mentorat im Engagement erschienen

Die neue Ausgabe des Wissensmagazins, die vom zze erstellt wurde, widmet sich dem Thema Mentorenschaft im Engagement und nimmt speziell das Bürgermentorat in den Blick. Vor rund zwölf Jahren hat das Sozialministerium Baden-Württemberg das Bürgermentorat ins Leben gerufen. Beruhte das Konzept zunächst auf einem zentralen Qualifizierungsprogramm, hat es sich mittlerweile in rund 100 Städten und Gemeinden im Land etabliert und wird dort größtenteils selbstständig fortgeführt. Die Grundidee des Mentorats ist es, Bürger/innen einzubinden, die sich bereits in der Gemeinde, im Stadtteil, im Verein oder in Verbänden und Initiativen engagieren und sie bei der Umsetzung von Projekten zu unterstützen. Das Bürgermentorat wird in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kommune bzw. etablierten Akteuren vor Ort umgesetzt.

In diesem Wissensmagazin stellen wir u.a. die Ergebnisse einer explorativen Fallstudie vor, die wir an drei Standorten durchgeführt haben, an denen sich Bürgermentor/innen engagieren. In darauf folgenden Beiträgen werden Wirkungen und Entwicklungspotenziale des Programms analysiert und in zwölf Thesen zusammenfassend vorgestellt. Im Anschluss an diesen Themenschwerpunkt informiert das Magazin wie immer über aktuelle Trends und Neues aus der Engagementförderung von Bund und Ländern.

Wissensmagazin "Mentorat im Engagement" zum Herunterladen

Mehr Informationen zum Wissensmagazin

 

 18.07.2012: Freiwilligendienst aller Generationen: Ein Programm mit Perspektive – im Bundesfreiwilligendienst?

Der Freiwilligendienst aller Generationen (FDaG) steht aktuell in der politischen Diskussion über die zukünftige Engagementförderung des Bundes. Im Juni verabschiedete der Bundesrat einen Gesetzentwurf, nach dem der FDaG als eigenständige Säule im Bundesfreiwilligendienstgesetz verankert werden soll. Diese Perspektive hat nicht nur eine historische Komponente – wurde das Vorgängermodell "Generationsübergreifende Freiwilligendienste" doch auch vor dem Hintergrund der Diskussion um eine mögliche Aussetzung der Wehrpflicht eingeführt. Auch inhaltlich bestehen mehrfach Anknüpfungspunkte.

In seinem Beitrag im informationsdienst altersfragen fasst Hans-Joachim Lincke die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Freiwilligendienstes aller Generationen zusammen und diskutiert seine mögliche Weiterführung im Bundesfreiwilligendienst sowie die Verknüpfung mit anderen Förderprogrammen des Bundes, etwa den Mehrgenerationenhäusern.

Hans-Joachim Lincke (2012): Da war doch was! Profil, Programm und Perspektiven der Freiwilligendienste aller Generationen (FDaG). In: informationsdienst altersfragen, 03/2012, S. 11-16.

Das zze hat den FDaG und sein Vorgängermodell evaluiert und koordiniert. Mehr Informationen:

Freiwilligendienste aller Generationen (2009-2011)

Generationsübergreifende Freiwilligendienste (2005-2008)

 

 04.06.2012: Engagement und Erwerbsarbeit in Europa – Philipp Stemmer mit Beitrag zu Monetarisierung in Tagungsband vertreten

Sozialunternehmen der freien Wohlfahrtspflege bewegen sich zunehmend in einem Spannungsfeld, wenn sie freiwilliges Engagement fördern bzw. organisieren. Denn die Schaffung von finanziellen Anreizen für freiwillig Engagierte und die Erbringung bezahlter sozialer Leistungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen folgen teils widersprüchlichen marktlichen und zivilgesellschaftlichen Handlungslogiken. Philipp Stemmer analysiert in seinem Beitrag dieses Spannungsfeld und zeigt Möglichkeiten auf, Licht in die Grauzone zwischen Ehrenamt und Erwerbsarbeit zu bringen.

Der Beitrag ist Teil des online verfügbaren Tagungsbandes zur internationalen Fachtagung  "Engagement und Erwerbsarbeit in Europa – Organisations- und gesellschaftspolitische Herausforderungen und Modelle". Sie fand am 26./27. Oktober 2011 in München statt und wurde vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. sowie vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 durchgeführt.

Zur Publikation:

Philipp Stemmer (2012): Das Verhältnis von Engagement und Erwerbsarbeit aus der Perspektive der Sozialunternehmen. In: Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik/ Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (Hrsg.): Engagement und Erwerbsarbeit in Europa – Organisations- und gesellschaftspolitische Herausforderungen und Modelle, Berlin/ Frankfurt a.M., S. 115-119.

English version:

Phillipp Stemmer (2012): The Relationship between Voluntary Work and Gainful Employment from a Social Enterprise Perspective. In: Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik/ Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (Hrsg.): Engagement und Erwerbsarbeit in Europa – Organisations- und gesellschaftspolitische Herausforderungen und Modelle, Berlin/ Frankfurt a.M., S. 123-124.

 

 31.05.2012: Susanne Kern und Silke Marzluff über Potenziale des Engagements für kommunale Beteiligungsprozesse

Im Rahmen des Europäischen Jahres für Aktives Altern und Solidarität der Generationen führt das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindetag (DStGB) und dem Deutschen Landkreistag (DLT) am 11. und 12. Oktober in Mannheim eine Tagung zur Beteiligung vor allem von älteren Menschen durch. In ihrem Beitrag stellen Susanne Kern und Silke Marzluff die Veranstaltung vor und erläutern zwölf Thesen zum Bürgerengagement im demographischen Wandel.

Kern, Susanne/ Marzluff, Silke (2012): Beteiligung vor Ort – Kommune gemeinsam gestalten! Tagung des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung. In: EUROPA kommunal, Nr. 3/2012, S. 22-25.

Informationen zur Veranstaltung

 

 10.01.2012: Integration durch Engagement? Thomas Klie und Julia Schad beziehen Stellung

Ob und inwiefern das freiwillige Engagement die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern kann, ist eine immer häufiger diskutierte Frage. Im aktuellen Heft der caritas-mitteilungen für die Erzdiözese Freiburg beziehen Prof. Dr. Thomas Klie und Julia Schad Stellung und gehen dabei auf aktuelle Forschungsergebniss ein.

Mehr zum Thema Migration/ Integration.

19.09.2011: Wissensmagazin des zze zum Thema Engagement und Integration erschienen

Im Auftrag des Sozialministeriums Baden-Württemberg hat das zze ein Wissensmagazin zum Thema Engagement von und für Menschen mit Migrationshintergrund erstellt. Darin beziehen sowohl Sozialministerin Katrin Altpeter als auch Integrationsministerin Bilkay Öney Stellung zur Frage, wie Engagement die Integration und Partizipation von Migrant/innen unterstützen kann. Im Anschluss setzen sich die Autor/innen des zze mit dem bisher überschaubaren Forschungsstand zum Thema auseinander und identifizieren wichtige Fragestellungen. Sie widmen sich dabei besonders der Rolle von Migrantenorganisationen sowie der Engagementförderung im Integrationsbereich auf kommunaler Ebene. Zudem werden eine große Anzahl von anschaulichen Beispielen dargestellt. Wie in jedem Wissensmagazin enthält auch diese Ausgabe aktuelle Informationen zur Engagamentförderung in Bund und Ländern.

Das Wissensmagazin können Sie hier herunterladen.

Informationen zu den Wissensmagazinen und weitere Ausgaben des zze finden Sie hier.    

08.08.2011: Praxishandbuch des zze erschienen: "Kommune gemeinsam gestalten. Handlungsansätze zur Beteiligung Älterer vor Ort"

In diesem Praxishandbuch werden die Erfahrungen mit der Umsetzung des Programms "Aktiv im Alter" gebündelt. Insgesamt 175 Kommunen haben an dem Programm teilgenommen. Das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) hat die wissenschaftliche Begleitung übernommen und als Produkt der Evaluation das vorliegende Handbuch erstellt.
Der Praxisleitfaden richtet sich nicht nur an Kommunen, sondern auch an Verbände, Vereine, Kirchen oder Unternehmen. Er soll Mut machen, Initiativen für ein aktives Alter(n) zu entwickeln. Das Programm „Aktiv im Alter“ war prozessorientiert angelegt: Jede Kommune hat ihren eigenen Ansatz erarbeitet und realisiert. Insofern gibt es keinen „Standard“, sondern viele erfolgreiche Beispiele, von denen andere Kommunen lernen können. Auch wenn das Programm offiziell beendet ist, lebt die Idee weiter: Geförderte Kommunen setzen begonnene Projekte fort und beziehen ältere Bürger/innen verstärkt ein. Durch Erfahrungsberichte wurden bereits zahlreiche weitere Kommunen zu ähnlichen Aktivitäten angeregt. Nicht zuletzt hat „Aktiv im Alter“ dazu beigetragen, einen Bewusstseinswandel zu unterstützen: Ältere Menschen gestalten unsere Städte und Gemeinden entscheidend mit.

Download unter http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=174008.html

 

13.05.2011: Sonderauswertung des Freiwilligensurvey 2009 für Baden-Württemberg erhältlich

Die vom zze durchgeführte landesspezifische Auswertung des Freiwilligensurvey 2009 wurde auf den Seiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg veröffentlicht. Neben der Darstellung allgemeiner Entwicklungen und Trends im Bereich des freiwilligen Engagements in Baden-Württemberg enthält die Veröffentlichung auch themenbezogene Auswertungen.

Die Landesauswertung finden Sie hier.

Erkenntnisse und Empfehlungen auf
Basis der Nacherhebung zur
Nachhaltigkeit des Programms
„Aktiv im Alter“Erkenntnisse und Empfehlungen auf Basis der Nacherhebung zur  Nachhaltigkeit des Programms  „Aktiv im Alter“
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Aktuelles

01.12.17 | Vortrag von Thomas Klie zu "Engagement und Demokratie als Lebensraum" in Friedrichshafen | mehr... 

> 22.11.17 | Interview von Thomas Klie mit chrismon zum Thema "Freiwillige Palliativpflege | mehr...

> 22.11.17 | Tagungsbericht "Zivilgesellschaft in der Krise?" in Windhoek/Namibia | mehr...

> 07.09.17 | Veröffentlichung "Engagementberichterstattung und -politik in der nächsten Legislaturperiode" | Thomas Klie im BBE-Newsletter

> Das neue zze-Projekt "KoDa eG: Kommunale Daseinsvorsorge durch Bürgergenossenschaften" in der Förderlinie "Kommunen innovativ" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist gestartet. Pressetext

Argumentationshilfe zur Förderung
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Mitgestaltung und Mitentscheidung
älterer Menschen in KommunenArgumentationshilfe zur Förderung von  Mitgestaltung und Mitentscheidung  älterer Menschen in Kommunen

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