Ob und inwiefern das freiwillige Engagement die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern kann, ist eine immer häufiger diskutierte Frage. Im aktuellen Heft der caritas-mitteilungen für die Erzdiözese Freiburg beziehen Prof. Dr. Thomas Klie und Julia Schad Stellung und gehen dabei auf aktuelle Forschungsergebniss ein.
Mehr zum Thema Migration/ Integration.
Im Auftrag des Sozialministeriums Baden-Württemberg hat das zze ein Wissensmagazin zum Thema Engagement von und für Menschen mit Migrationshintergrund erstellt. Darin beziehen sowohl Sozialministerin Katrin Altpeter als auch Integrationsministerin Bilkay Öney Stellung zur Frage, wie Engagement die Integration und Partizipation von Migrant/innen unterstützen kann. Im Anschluss setzen sich die Autor/innen des zze mit dem bisher überschaubaren Forschungsstand zum Thema auseinander und identifizieren wichtige Fragestellungen. Sie widmen sich dabei besonders der Rolle von Migrantenorganisationen sowie der Engagementförderung im Integrationsbereich auf kommunaler Ebene. Zudem werden eine große Anzahl von anschaulichen Beispielen dargestellt. Wie in jedem Wissensmagazin enthält auch diese Ausgabe aktuelle Informationen zur Engagamentförderung in Bund und Ländern.
Das Wissensmagazin können Sie hier herunterladen.
Informationen zu den Wissensmagazinen und weitere Ausgaben des zze finden Sie hier.
In diesem Praxishandbuch werden die Erfahrungen mit der Umsetzung des Programms "Aktiv im Alter" gebündelt. Insgesamt 175 Kommunen haben an dem Programm teilgenommen. Das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) hat die wissenschaftliche Begleitung übernommen und als Produkt der Evaluation das vorliegende Handbuch erstellt.
Der Praxisleitfaden richtet sich nicht nur an Kommunen, sondern auch an Verbände, Vereine, Kirchen oder Unternehmen. Er soll Mut machen, Initiativen für ein aktives Alter(n) zu entwickeln. Das Programm „Aktiv im Alter“ war prozessorientiert angelegt: Jede Kommune hat ihren eigenen Ansatz erarbeitet und realisiert. Insofern gibt es keinen „Standard“, sondern viele erfolgreiche Beispiele, von denen andere Kommunen lernen können. Auch wenn das Programm offiziell beendet ist, lebt die Idee weiter: Geförderte Kommunen setzen begonnene Projekte fort und beziehen ältere Bürger/innen verstärkt ein. Durch Erfahrungsberichte wurden bereits zahlreiche weitere Kommunen zu ähnlichen Aktivitäten angeregt. Nicht zuletzt hat „Aktiv im Alter“ dazu beigetragen, einen Bewusstseinswandel zu unterstützen: Ältere Menschen gestalten unsere Städte und Gemeinden entscheidend mit.
Download unter http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=174008.html
Die vom zze durchgeführte landesspezifische Auswertung des Freiwilligensurvey 2009 wurde auf den Seiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg veröffentlicht. Neben der Darstellung allgemeiner Entwicklungen und Trends im Bereich des freiwilligen Engagements in Baden-Württemberg enthält die Veröffentlichung auch themenbezogene Auswertungen.
Die Landesauswertung finden Sie hier.
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