In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) haben sich über 100 Verbände zusammengeschlossen, die sich regelmäßig in verbandsübergreifenden Fachkommissionen mit aktuellen Themen auseinandersetzen.
Am 7. März tagt die Fachkommission „Freiwilliges Engagement und gesellschaftliche Teilhabe“ zum Schwerpunktthema "Partizipation und freiwilliges Engagement älterer Menschen". Susanne Kern wird das zze als Gastreferentin vertreten und u.a. über Forschungsergebnisse aus dem Programm „Aktiv im Alter“ berichten.
Weitere Informationen zur BAGSO-Fachkommission und zum Programm „Aktiv im Alter".
Informationen zum Themenfeld Demographischer Wandel finden Sie hier.
Vom 16.01.2012 bis zum 16. Februar 2012 wurden im Rathaus West in Karlsruhe Fotografien ausgestellt, die Mühlburger Bürger/innen zum Thema Alter und Älterwerden mit Einwegkameras eingefangen haben. Die Portraits, Stadtteilansichten und Detailaufnahmen vermitteln vielfältige Perspektiven auf den Stadtteil, auf Alter und Vergänglichkeit.
Anlässlich des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 regte diese Ausstellung dazu an, das aktuelle Thema auf kreative Weise zu betrachten. Für das Europäische Jahr ist ein Tischkalender 2012 mit ausgewählten Fotografien des Wettbewerbs erstellt worden, der bei der Vernissage am 16.01. 2012 im Rathaus West erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Die Wettbewerbsbeiträge und die prämierten Beiträge aus dem Fotoprojekt "Alter und älter werden in Mühlburg" sind online hier abrufbar.
Zum Flyer der Fotoaustellung gelangen Sie hier.
Weitere Informationen zum Themenfeld Demographischer Wandel finden Sie hier.
Im dbb Forum in Berlin fand am 6. Februar 2012 die bundesweite Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr für aktives Altern statt. Familienministerin Kristina Schröder eröffnete die Veranstaltung, in der Vertreter/innen aus Zivilgesellschaft, Forschung, Politik und Wirtschaft sich gemeinsam mit den Teilnehmer/innen intensiv den Chancen und Herausforderungen des Demographischen Wandels widmeten.
Im Diskussionsforum „Alter ohne Grenzen - Für realistische Altersbilder in der Gesellschaft“ erläuterte beispielsweise Prof. Dr. Caja Thimm vom Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft an der Universität Bonn, wie in Internetforen das Alter der User an Bedeutung verliere, dies sei gerade bei existenziellen Fragestellungen zu beobachten. Mit Altersbildern in der Kirche beschäftigte sich Prof. Dr. Gerhard Wegner, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), und merkte an, dass die Auseinandersetzung mit dem Altenbericht der Bundesregierung 2006 eine neue Qualität erlangt hätte.
In der abschließenden Podiumsdiskussion im voll besetzten dbb Forum zeigte sich Dieter Hackler, Abteilungsleiter im Familienministerium, beeindruckt von der Vielfalt intergenerativer Projekte, von denen er sich viele Ableger wünsche. Mit Blick auf die kommunale Verantwortung propagierte er die Entwicklung von einer „versorgenden hin zu einer sorgenden Kommune“, die auch bürgerschaftlich Strukturen einbeziehe. Prof. Dr. Thomas Klie, Leiter des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze), kritisierte bei der Diskussion um freiwilliges Engagement im Alter Vorstellungen von einem Pflichtjahr für Senior/innen: „Es geht um die Selbst- und Mitverantwortung der Bürger/innen, die die Freiheit im Alter nicht einschränken darf.“ Zudem müssten auch Ältere die bisher kaum Zugang zum Engagement gefunden hätten, wie etwa viele ältere Migrant/innen, angesprochen werden, „wenn sie von den Teilhabepotenzialen profitieren sollen“.
Eine stärkere Auseinandersetzung von Unternehmen mit den verschiedenen Lebensphasen von Arbeitnehmer/innen forderte Rudolf Kast, Unternehmer und Vorstand des Demographienetzwerkes. Unternehmen seien beim Thema Altern meist nur auf Ältere fokussiert statt alle Mitarbeiter/innen in den Blick zu nehmen. So würden Bedarfe und Anforderungen der verschiedenen Lebenszyklen nicht ausreichend beachtet, dies sei aber gerade angesichts des Fachkräftemangels notwendig. Daran anknüpfend betonte Prof. Dr. Gerhard Naegele vom Institut für Gerontologie an der TU Dortmund in seinem Schlusswort, dass ein Leitbild des aktiven Alterns auch denjenigen dienen müsse, die in der Arbeitsmarktentwicklung als Verlierer dastünden, wenn sie etwa von Unternehmen ohne Gesundheitsförderung mit abgesenkten Altersbezügen in Rente geschickt würden. Aktives Altern dürfe kein Mittelschichtsphänomen bleiben.
Weitere Informationen zum Auftakt finden Sie hier.
Mehr zum Thema Partizipation im Alter und zum Demographischen Wandel erfahren Sie hier.
Im französischen Dijon fand vom 25. bis zum 27. Januar die internationale Konferenz "THE RIGHT TO AGE - CITIZENSHIP, SOCIAL INCLUSION AND POLITICAL PARTICIPATION OF OLDER PEOPLE" statt. Mit multidisziplinären Beiträgen zielte dieses Symposium darauf ab, die soziologische Perspektive auf das Altern zu erweitern. In über 20 Einzelveranstaltungen diskutierten Teilnehmer/innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik u.a. über soziale Teilhabe & Freiwilligenarbeit oder das Recht auf lebenslanges Lernen.
Das zze präsentierte auf einer Poster-Session Ergebnisse aus den Projekten Soziales neu gestalten (SONG), Aktiv im Alter und Q-Ageing vor.
Im Erfurter Palmenhaus wurde am 9. Dezember mit einer Festveranstaltung der Abschluss des Programms Freiwilligendienste aller Generationen begangen. Neben Redebeiträgen zu Wirkungen und Perspektiven des Freiwilligendienstes, etwa von Josef Hecken (Staatssekretär im Bundesfamilienministerium), hatte die Veranstaltung mit einer Breakdance-Einlage von freiwillig Engagierten auch einen sportlichen Höhepunkt zu bieten.
Zur Dokumentation der Veranstaltung
Das zze ist mit der wissenschaftlichen Begleitung der Freiwilligendienste aller Generationen beauftragt worden und ist neben der Evaluation und Koordinierung des Programms auch für die Durchführung der Veranstaltungen zuständig. Mehr Informationen zum Freiwilligendienst finden Sie hier.
Das Bundesfamilienministerium berichtete ebenfalls zu der Veranstaltung, den Artikel finden Sie hier.
Mehr Informationen zur Breakdance-Combo aus Wolfenbüttel finden Sie hier.



Susanne Kern vom Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) moderierte am 25. November 2011 die Bildungskonferenz der Stadt Waldkirch. Themenschwerpunkte der Tagung waren die Inklusion von Menschen mit Behinderung, die Gemeinschaftsschule sowie Migration. Neben Vorträgen wurden Workshops angeboten, in denen Multiplikator/innen aus dem Bildungsbereich sowie interessierte Bürger/innen gemeinsam mit den Referent/innen diskutierten.
Das zze ist erfahrener Partner in der wissenschaftlichen Begleitung und Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Nähere Informationen finden Sie hier.
Prof. Dr. Thomas Klie und Julia Schad vertraten das zze beim Zivilgesellschaftskongress "Neue Wege des freiwilligen Engagements" der DRK Volunta gGmbH, der am 14. und 15. November in Frankfurt am Main stattfand. Thomas Klie erläuterte in seinem Beitrag Voraussetzungen für und Herausforderungen von freiwilligem Engagement und fasste am Abend die Ergebnisse der Podiumsdiskussionen des ersten Veranstaltungstages zusammen, die sich mit dem Bundesfreiwilligendienst, der Heranführung neuer Zielgruppen an das Engagement sowie neuen Methoden der Unterstützung von Einrichtungen auseinandersetzten.
Am zweiten Tag präsentierte Julia Schad im Forum für Nachwuchswissenschaftler/innen Forschungsschwerpunkte des zze im Themenfeld Migration. Sie ging dabei u.a. auf das Wissensmagazin sowie weitere Forschungsvorhaben zum Thema ein.
Aus den Beiträgen des Kongresses soll eine Publikation entstehen.
Beim DRK Zukunftskongress "Engagement heute - Ehrenamt und Freiwilligentätigkeit" treffen sich Freiwillige, Experten und Organisationen aus ganz Deutschland anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit vom 28. bis 30. Oktober 2011 in Münster, um der Zukunft des Ehrenamts ein Profil zu geben. Gemeinsam soll auf dem Kongress die Charta "Ehrenamt heute und morgen!" erarbeitet werden, um das freiwillige Engagement in Deutschland und Europa zu stärken.
In Forum 4 mit dem Thema "Bürgerschaftliches Engagement im Spannungsfeld von Staat, Markt und Zivilgesellschaft" wurde das zze durch Philipp Stemmer mit dem Beitrag " 'You get what you pay for' - von der Monetarisierung des bürgerschaftlichen Engagements" vertreten.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.
Herzlich bedanken wir uns bei allen Gästen, die mit uns das 15-jährige Bestehen des zze gefeiert haben. Sommerliche Temperaturen und das wunderschöne Weinschlösschen waren ein gelungener Rahmen für spannende Diskussionen zu Freiburger Impulsen für die Zivilgesellschaft (u.a.mit Oberbürgermeister Dieter Salomon). Die Gäste kamen auch online und "on-road" auf ihre Kosten: bei der Blitzerhebung zum bürgerschaftlichen Engagementoder dem zeitgeschichtlichen Rundgang durch die Wirkungsorte politischer Bewegungen und Initiativen in Freiburg.
Deutlich wurde erneut, dass Freiburg in Fragen der Beteiligung von Bürger/innen eine hochinteressante Werkstatt ist, weil unterschiedliche Spielarten der Demokratie miteinander verwoben werden, von der Beteiligung am Flächennutzungsplan, über den Beteiligungshaushalt oder bis zum Bürgerentscheid zum Stadtbau-Verkauf.
Das zze wird auch weiterhin die zivilgesellschaftlichen Entwicklungen in Freiburg begleiten und ihre Impulse für Deutschland und Europa aufgreifen.


Silke Marzluff und Dr. Hans-Joachim Lincke waren mit Beiträgen auf der sechsten Freiwilligenuniversität in Basel vertreten, die am 3. September zu Ende ging. Silke Marzluff setzte sich mit der Partizipation Älterer auf kommunaler Ebene auseinander, während Dr. Hans-Joachim Lincke die Rolle staatlich geförderter Qualifizierung in Freiwilligendiensten für Menschen aller Generationen reflektierte.
Die Astracts von Silke Marzluff und Dr. Hans-Joachim Lincke können Sie hier herunterladen.
Eine Übersicht der Tagungsergebnisse finden Sie hier.
Am 8. und 9. Juli fand der Freiburger Wissenschaftsmarkt der Albert-Ludwigs-Universität auf dem Münsterplatz statt. Institute und Kliniken der Uni sowie benachbarte Hochschulen, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und führende Unternehmen der Region präsentierten sich und boten Einblicke hinter die Kulissen. Das zze stellte als Institut im Forschungs- und Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule e.V. das Spiel AKTIVOLI vor. AKTIVOLI bietet einen unterhaltsamen Einstieg in die Welt des bürgerschaftlichen Engagements und der Bürgerbeteiligung in der Kommune.
Mehr Informationen zu AKTIVOLI hier.
Mehr Informationen zum Stand der Evangelischen Hochschule auf dem Freiburger Wissenschaftsmarkt 2011 hier.
Im Rahmen des EU Projekts "Q-Ageing " hat das zze im Karlsruher Stadtteil Mühlburg einen Fotowettbewerb veranstaltet. Interessierte waren eingeladen, mit Einwegkameras durch den Stadtteil zu gehen und Impressionen zum Thema "Alter und Älter werden in Mühlburg" festzuhalten. Eine Auswahl der Fotografien wurde am Mittwoch, dem 18.5.2011 von 15.30 - 17.30 Uhr erstmals im Bürgerzentrum Mühlburg der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung wird ab dem 4. Juni voraussichtlich für zwei bis drei Wochen wieder im Bürgerzentrum zu sehen sein.
Die Einladung zur Vernissage am 18.5.2011 finden Sie hier.
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