Freiwilligendienste in Deutschland und Polen und ihr Einfluss auf den Wandel von Einstellungen zu Deutschen und Polen sowie bezogen auf den europäischen Gedanken
| Projekttyp: |
Praxisforschung |
| Zeitraum: |
2012-2014 |
| Auftraggeber: |
Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS) |
| Projektleitung: |
Prof. Dr. Thomas Klie |
| Projektmitarbeiter/innen: |
Silke Marzluff, Julia Schad, Jella Riesterer |
Das Forschungsprojekt greift Impulse auf, die durch das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit und die polnische EU-Ratspräsidentschaft im letzten Jahr gesetzt wurden und zu intensivierten Entwicklungen in der Freiwilligentätigkeit in Deutschland und Polen geführt haben. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, inwieweit Freiwilligendienste, die junge Deutsche in Polen und Polen in Deutschland absolvieren, zum Wandel gegenseitiger sowie europabezogener Einstellungen beitragen. Für diesen Zweck werden Motivationen, Lern- und Kompetenzgewinne sowie Erfahrungen während des Freiwilligendienstes im jeweiligen Nachbarland erfasst. Dies ermöglicht eine Analyse von sich verändernden Einstellungen bezüglich des besuchten Landes, sowie in Bezug auf Europa. An dieser Stelle steht besonders das Konzept des „europäischen Gedankens“, der sich auf bestimmte Wertvorstellungen bezieht und den Zusammenhalt der Europäer/innen fördern soll, im Mittelpunkt. Fragestellungen ergeben sich demnach auf zwei verschiedenen Ebenen:
Bilaterale Ebene: Verständnis deutsch-polnischer Beziehungen
Europäische Ebene: Überschneidung von Wertvorstellungen bezogen auf Europa
Zur Beantwortung dieser Fragen nach dem Wandel von Einstellungen durch einen Freiwilligendienst werden in beiden Ländern Befragungen, Tiefeninterviews und Gruppendiskussionen mit Freiwilligen durchgeführt. Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse werden in einer Publikation veröffentlicht und auf Tagungen diskutiert, um auf diesem neuen Wissen basierend Handlungsempfehlungen für die Praxis der Weiterentwicklung von Freiwilligendiensten zu geben.
Das Forschungsprojekt des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) wird in Kooperation mit dem Instytut Spraw Publicznych (ISP) in Warschau durchgeführt.
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